Lyme Borreliose

Gefahr für Mensch und Tier!

Der Erreger Borrelia burgdorferi, ein korkenzieherförmiges Bakterium wird meist durch Zecken, in seltenen Fällen auch durch Stechfliegen wie z.B. der Pferdebremse übertragen. Im Verlauf des Saugvorgangs injizieren die Insekten unterschiedliche Sekrete (z.B. schmerzstillend o. blutverdünnend) in die Blutbahn des Opfers. Mit diesen Sekreten werden die Krankheitserreger in die Blutbahn des Opfers übertragen. Bei Zecken gilt: Je schneller sie entdeckt und entfernt werden, desto geringer die Infektionsgefahr.

Kommt es zur Infektion mit Borrelien ist ein gut erkennbares Symptom beim Menschen die typische Wanderröte. Ein um die Einstichsstelle wandernder roter Fleck. Bei Pferden, Hunden und vielen anderen Tieren ist dies jedoch wegen des dichten Fells oft nicht zu erkennen.

Die meisten der weiteren Symptome und Folgeerscheinungen bilden kein einheitliches Krankheitsbild. Das hat zur Folge, dass die Ursache oftmals unerkannt bleibt und speziell auch bei Menschen zu einer Fehlbehandlung führen kann.

Mögliche Symptome sind u.a.:

  • Fieber
  • Schmerz
  • Apathie
  • Nerven-, Gelenks- und/oder Muskel- und Bewegungsstörungen
  • Muskelzittern und daraus resultierende Teillähmungen/Lahmheiten.


Klarheit können oftmals erst Blutuntersuchungen bringen bei denen der Erreger einwandfrei nachgewiesen werden kann. Da sich die Folgen der Krankheit mit zunehmender Krankheitsdauer verschlimmern und eine frühzeitige Antibiotikabehandlung die besten Erfolge verspricht, wird empfohlen, schon beim gleichzeitigen Auftreten von zweien der Symptome oder einem diffusen Verdacht eine Blutuntersuchung durchzuführen.

Dank der Klimaerwärmung und den damit verbundenen Extremschwankungen erweitern sich die Aktivzeiten von Zecken mittlerweile vom frühen Frühjahr bis spät in den Herbst. Die Anzahl der Zecken nimmt drastisch zu, und die Verbreitung der Zeckenpopulationen die Borreliose oder FSME übertragen reicht heute schon bis in unsere nördlichsten Bundesländer.

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