Druse beim Pferd

Druse ist eine hochansteckende Atemwegserkrankung beim Pferd.
Bei einer Infektion mit dem Druse-Erreger (Streptococcus equi) werden zunächst die oberen Luftwege des Pferdes befallen. Von dort verbreitet sich der Erreger über das Blut und die Lymphe. 

Symptome für Druse sind Husten, sichtbarer schleimig bis eitriger Ausfluss aus den Nüstern, Fieber und meistens angeschwollene, weil vereiterte Lymphknoten im Halsbereich. 
Ohne tierärztliche Behandlung kann sich der Erreger über den gesamten Atmungsapparat, bis in die Lunge und in selteneren Fällen auch in andere innere Organe ausbreiten. Dauerhafte Spätfolgen wie Kehlkopfpfeiffen oder sogar der Tod des Pferdes sind dann häufig die Folgen.
Bei rechtzeitiger Behandlung mit Antibiotika sind die Heilungsaussichten hingegen gut.
Wer auf "Nummer Sicher" gehen will, führt eine rechtzeitige Druse-Schutzimpfung durch. Eine Impfung ist vor allem bei jungen Pferden in Gebieten mit Druse-Vorkommen angeraten. Ältere Pferde haben häufig eigene Abwehrkörper gegen Druse und damit Immunität gegen eine Ansteckung erworben. 
Die Inkubationszeit bei Druse beträgt beträgt zwischen wenigen Tagen und bis zu drei Wochen.
Wer mit druseverdächtigen oder -erkrankten Pferden in Kontakt steht sollte höchsten Anspruch auf Hygiene legen. Z.B. Die gesamte Garderobe direkt in die Waschmaschine. Jegliche Art von Stalltourismus muss komplett eingestellt werden, um eine Weiterverbreitung der Erreger zu verhindern.

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