Vorbeugung vor Verletzungen bei Pferden

Abbildung Gefahrenstelle

Diese scharfe Kante an der selbstgebauten Heuraufe (oben) wurde erst erkannt, nachdem sich ein Pferd daran böse verletzt hatte.

Vorbeugung kommt vor Erster Hilfe

Mit geringem Aufwand kann man schon sehr viel für die Gesunderhaltung seines Pferdes tun. Wenn man lernt Fehlerquellen zu erkennen, bevor diese zu einer Gefahr werden können. Denn vorbeugen ist immer besser und billiger als behandeln.

Speziell beim Einzug in eine neue Box!

Achten Sie darauf, daß die neue Box pferdegerecht ist! Sind die Abmessungen O.K? Ist genügend Frischluft vorhanden? Zieht es aber auch nicht durch? Gibt es keine hervorstehenden Schrauben, Nägel oder anderes scharfkantiges Metall wie Mauerhaken o.ä. in der Box. Sind alle elektrischen Anlagen so verlegt, daß sie von den Pferden nicht erreicht werden können?

Eine Dreck- oder Körmelsecke gibt es leider an jedem Stall. Sorgen Sie aber im eigenen Interresse dafür, daß scharfkantiger Unrat so abgesichert ist, daß ein wie auch immer freigekommenes Pferd nicht versehentlich hineinrennen kann.

Ist der Zustand der anbindehaken/des Anbindebalkens so, dass er auch bei einer Paniksituation vom Pferd nicht abgerissen werden kann?

Gehen Sie regelmäßig die Weiden ab. Achten Sie auf Löcher, scharfkantige Steine und gefährliche Fremdkörper. Sind die Zäune in Ordnung? Verlassen Sie sich nicht auf Vermieter oder Verpächter. 

Speziell, wenn Handwerker am Stall waren. Versichern Sie sich, dass alle heruntergefallenen Schrauben/Nägel, Popnietstifte u. ä. beseitigt sind und alle Materialabschnitte und Werkzeuge weggeräumt sind. Ein Cuttermesser ist schnell einmal im Futtertrog abgelegt und dann vergessen worden. (hatten wir alles schon)

P.S.: Drahteinzäunungen bergen extreme Gefahren und speziell Stacheldraht ist als Pferdeeinzäunung absolut ungeeignet und mittlerweile (zum Glück) auch verboten.

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